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Halong Bay - ein Wunder der Natur
Samstag, 21. April 2012 - 06:30

Nach einem Tag Hanoi (Bericht folgt später - schon mal vorweg: wieder Motorräder ;-) fahren wir in die Halong Bay.

Die Halong-Bucht ist ein rund 1.500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1.969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe und seit November 2011 gehört sie zu den provisorischen neuen 7 Weltnaturwunder der Welt. Damit ist sie jetzt nach Iguazu das zweite dieser Weltwunder, die wir während unserer Reise erlebt haben.
http://www.n7w.com/

Offenbar ist noch Nebensaison. Die Dschunke "Palomaist nicht ausgebucht. Wir sind gerade mal 17 Personen (von 40 möglichen Passagieren). Diesem Umstand haben wir wohl zu verdanken, dass wir dieses "luxuriöse" Schiff in der Familiensuite (mit eigener Sonnenterasse) zu einem Schnäppchenpreis haben buchen können. Wunderschönes Schiff, sensationelles Essen, bezaubernde Umgebung, Tai Chi auf Deck morgens um 6 Uhr und lustige Gäste.
Auch wenn wir bei den schön warmen Temparaturen keinen Sonnenstrahl gesehen haben (aber auch keinen Regen): wir hätten es wohl noch einige Tage länger ausgehalten - vorallem nach den "Strapazen" der letzten Tage in den Städten Vietnams ;-)


  
Malerisch


Abendstimmung - auch ohne Sonnenuntergang wunderschön



      
Sicht aus unserer Kabine - mit privaten Sonnendeck   Dschunke "Paloma" - mit Segel

       
 
Schwimmendes Dorf - hier wird auf dem Wasser gelebt. Die Kinder besuchen schwimmende Schulen und die Eltern züchten Fisch und Austern (für Perlen). Die weiblichen sdeluigis werden rund 1 Stunde durch das Dorf "gerudert" und die sdeluigis-Männer nehmen sich ein Kajak und paddeln selber.


   
Riesige Höhlenwelt

 
Unterhaltung auf dem Schiff: Cooking Class: Fried Springrolls selber machen

       
Squid fishing (Tintenfisch) - die Viecher gabs dann am nächten Tag zum Lunch


Mekong Delta und die schwimmenden Märkte
Samstag, 21. April 2012 - 05:51

Das Mekong-Delta ist ein Labyrinth aus Tausenden von Wasserstrassen, Inseln, Sandbänken, schwimmenden Dörfern und Mangrovenwäldern. Es wird auch die "Reiskammer" Vietnams genannt. Dreimal jährlich können die Bauern hier Reis ernten - rund 16 Tonnen pro Jahr. Und das noch immer weitgehend ohne maschinelle Hilfe. Weiter werden hier im äusserst fruchtbaren Land Fisch, Früchte und Gemüse produziert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mekong-Delta
http://de.wikipedia.org/wiki/Mekong

Wir haben eine organisierte 2-Tagestour gebucht. Dass es eine "private" Tour ist, haben wir erst gemerkt, als wir im Hotel abgeholt wurden.

Wir fahren am ersten Tag in ein Gebiet, wo es verschiedene kleine Flussadern und Inseln gibt. Wir gondeln mit einem authentischen Ruderboot durch die Palmwälder. Etwas zurückversetzt entdecken wir immer wieder einfache, hölzerne Wohnhäuser und öfters treffen wir auf unserer Flussfahrt einen Bewohner - ebenfalls auf dem Boot unterwegs. Eine andere Transportmöglichkeit gibt es hier meistens gar nicht.
Wir besuchen wir eine Cocosnuss-Candy-"Fabrik" mitten im Dschungel , wo den Touristen für viel zu viel Geld Candys verkauft werden, essen in einem sehr touristischen Restaurant am Fluss, wo die Russen neben uns, für viel Geld, miterleben wollten, wie eine Schlange aufgeschnitten, ausgeblutet und das noch pochende Herz herausgeschnitten wurde. Das Blut wurde dann mit Schnaps und pochenden Herz getrunken... Einfach ekelhaft! Und offenbar typisch für russische Touristen - wie unser Reiseführer nachher erzählt...

    
Wir gondeln wie richtige Touristen ;-) (inkl. Vietnamesenhüten) durch den Wald. Das Wasser soll übrigens sehr sauber sein. Die gelbe Farbe hat es von der lehmigen Erde.

Auf der Fahrt in die Mekong-Hauptstadt Can Tho wundern wir uns etwas, dass hier alles doch recht "städtisch" wirkt - irgendwie haben wir es uns "urchiger", "ursprünglicher" vorgestellt. Die Bilder wiederholen sich: oft stehen direkt am Wasser noch die alten "Stelzenhäuser" - aber direkt dahinter entstehen Dörfer, die an moderne, westliche Dörfer erinnern.
Wo noch vor 2 Jahren Fähren die Menschen über den Hauptfluss brachten, stehen heute riesige, bis zu 2 km lange Brücken (meist mit finanzieller Hilfe anderer Länder gebaut). Und auf den gut ausgebauten Strassen fahren keine Fahrräder sondern ebenfalls Motorräder.

Auch die Luftaufnahme der Hauptstadt Can Tho in unserem vor 7 Jahren erschienenen Reiseheft "Merian" können wir nicht wiedererkennen. Wo auf dem Bild noch einfach nur Fluss und Wald ist, stehen heute Häuser, wurden riesige Brücken gebaut...
Wir vermuten, dass das Gebiet weiter landeinwärts (Kambodscha, Laos) noch ursprünglicher ist.

Der Markt von Can Tho aber erscheint uns doch noch recht ursprünglich. Einzig dass heute die Kunden per Motorrad durch den Markt "flanieren" dürfte wohl eine neuere Erscheinung sein.
Obwohl in der Stadt recht viele Touristen logieren, sehen wir hier keinen - offenbar etwas zu "gfürchig"...  Wir versuchen Bananen und Äpfel zu kaufen und bezahlen vermutlich das Doppelte von dem, was ein Einheimischer zahlen würde. Unser Nachtessen besorgen wir dann von den verschiedenen Strassenküchen und essen mit den Einheimischen auf dem Hauptplatz mit einer übergrossen goldenen Ho-Chi-Mingh-Statue. Obwohl wir wohl wieder das Doppelte des Einheimischenpreises bezahlt haben, hat unser Nachtessen (inkl. Waffeln zum Dessert) gerade mal knapp 4.50 Franken gekostet und hat hervorragend geschmeckt. Auch hatte keiner von uns irgendwelche "Probleme" anschliessend ;-)


    
Lunch: Elefantenohrfisch                        Markt von Can Tho


Am nächsten Morgen starten wir noch vor Sonnenaufgang die Schifffahrt zu den schwimmenden Märkte rund um Can Tho. Auch hier stehen am Pier in der morgendlichen Dämmerung Menschen, die ihre etwas seltsamen Turnübungen machen.
Wir besuchen mehrere Märkte - auch einige, die von Touristen selten besucht werden. Die grossen Händler kommen meistens mit voll beladenem Schiff zu den Märkten und bleiben dann mehrere Tage. Mit ihnen auch ihre Frauen, Kinder und Hunde. Hier wird auf dem Fluss geschlafen, gekocht, es werden Kleider gewaschen, Kinder gewickelt.
Die Frauen, die hier frühmorgens einkaufen, werden die Ware dann später auf den Märkten der Dörfer verkaufen.

        
Frauen kaufen ein

 
Ein kleinerer Markt, wo die Bauernfrauen ihre eigene "Produktion" verkaufen


Wieso rudert eigentlich immer die Frau...?!

 
Typische Architektur am Fluss - und die Häuser sind bewohnt...

   
Besuch einer Reisnudelfabrik - diese Art Nudeln hier werden offenbar nur für Huhn- oder Schweinefleischgerichte verwendet...
In der "Produktionsstätte" in einem scheunenartigen Gebäude laufen Hühner, Katzen und Hunde frei herum, unter den trocknenden Reisfladen hören wir Hühner gackern und im Nachbarshaus beobachten wir gerade ungewollt einen Mann, der die Hosen herunterlässt und in den eigenen Garten "ka.." (wirklich wahr!)


  
Viele Schiffe haben Augen aufgemalt - offenbar sollen sie dem Boot den Weg nach Hause zeigen...

  

Fazit: Wir hätten unbedingt mehr Zeit in Vietnam haben sollen, um den Mekong und das Leben rund um den Fluss wirklich zu erleben. Wir würden wohl anderen Reisenden empfehlen, bis nach Kambodscha/Lao's weiterzureisen...

Tags darauf fliegen wir in den Norden des langgezogenen Landes - nach Hanoi.


Und zum Schluss noch dies:
Offenbar gibt es in Vietnam die Vorschrift, dass Häuser 5 Meter breit und 20 Meter tief sein dürfen - ohne Höhenbeschränkung. Was in den Städten nicht wirklich auffällt, weil die Häuser da mehr oder weniger alle zusammengebaut sind, sieht auf dem Land jedoch oft so aus:
  
Die Auswirkung seltsamer Bauvorschriften         Café's mit Hängematten
                                                                    (dürfen gratis benützt
                                                                     werden - auch ohne Konsumation)

Ausserdem ist es vorgeschrieben, dass Café's und Restaurants Hängematten zur Verfügung stellen müssen, damit sich die Autofahrer ausruhen können. Diese Vorschrift gefällt uns ganz gut ;-)


Wer sich weiter für das Mekong-Delta interessiert: im nachfolgenden Link findet man einige Dokumentarbeiträge von 10 vor 10 über den Mekong.
http://www.sendungen.sf.tv/10vor10/Nachrichten/Archiv/2010/02/12/10vor10mekong/Lebensader-Mekong-Vom-Drachendelta-nach-Shangri-La

Ho-Chi-Mingh-City - Saigon - Die Stadt der Motorbikes
Samstag, 21. April 2012 - 05:49

Der Nachtflug von Brisbane nach Ho-Chi-Mingh City verging wie im Fluge... Wir scheinen mittlerweile "routinierte" Vielflieger zu sein und haben fast den ganzen Flug verschlafen.
Das Einholen des "Visum on arrival" ist ziemlich problemlos und scheint ausser "Beschäftigung" nicht wirklich viel Sinn zu machen... janu - wir haben ja mittlerweile schon so viele Papiere für die Einreise in Länder ausfüllen müssen, dass wir uns jedesmal aufs Neue fragen, was die eigentlich immer mit diesen ganzen Papieren machen... Werden die irgendwo gesammelt, abgelegt? Oder werden sie als Brennhilfe für die Müllverbrennung gebraucht? Aber was ist mit den Ländern, die ihren Müll nicht verbrennen sondern einfach irgendwo einbuddeln..?  ;-) Also falls uns da mal jemand aufklären könnte...

Der erste richtige Kontakt mit einem Vietnamesen ist ein Taxifahrer, der uns unwissende Touristen mehr als das Doppelte des "normalen" Taxis abgeknöpft hat, um uns in unser Hotel in die Innenstadt zu fahren...
Ausserdem waren wir etwas aus dem Häuschen, wie rücksichtslos und arrogant er durch die ganzen Motorbikes, Busse, Fahrräder und Fussgänger zirkelt... Da wussten wir noch nicht, dass es hier einfach ganz genau so läuft... der "Stärkere" zuerst...

Und damit wären wir auch schon bei einer der "Hauptattraktionen" Saigons ;-) - die Motorbikes.... In Ho-Chi-Mingh-City sollen auf rund 8 Mio. Einwohner ca. 5 Mio. Motorbikes in den Strassen herumkurven...  Private Autos sind eine Seltenheit - die meisten Autos sind Taxis oder Busse.

So wird also alles was nötig ist mit dem Töff transportiert. Wir sahen welche, die grosse Tiefkühltruhen, Glasscheiben (die war sicher 2 Meter hoch), Leitern, Motorsägen, Hunde (ohne Käfig), Traktorenpneus (um den Bauch getragen), Stereoanlagen, TV-Geräte, Früchte und Gemüse (bis zu 6 Riesensäcke). etc. transportiert haben... Und oft dient das Töffli als Transportmittel für die ganze Familie - 2 Erwachsene und 2 Kinder oder bis zu 3 Erwachsene fahren Abends von der Innenstadt in die Aussenquartiere oder fahren so zum Night-Market.

Das Chaos ist gewaltig.... Regeln scheint es auch keine zu geben. Nach jeder Strassenüberquerung ist man froh, dass man sie überlebt hat. Es passierte uns am ersten Tag sogar, dass uns ein freundlicher Vietnamese über die Strasse geholfen hat. Und in den meisten Gebieten der Innenstadt sind die Gehsteige erstens sehr schmal und zweitens werden sie von parkierten Töffs, Verkaufsständen und Strassenrestaurants (man sitzt übrigens auf Kinderstühlen bzw. Kinderschemeln) völlig in Beschlag genommen... also "flaniert" man sozusagen mit den Händlerinnen mit den Körben an Bambusstangen mitten auf der chaotischen Strasse.
"Dä Fuchs "Ferox" chasch da rauche" (naja - das war haargenau der Wortlaut unserer Kinder ;-)

 
Ein ganz normales Strassenbild                  Kinder werden von der Schule abgeholt


 
Hauptpostamt von 1891. Die      Von der Dachterasse des 
Dachkonstruktion stammt          Luxushotel Rex, einen Cocktail
von der Pariser Werkstatt von    schlürfend,
erkennt man, wie
Gustave Eiffel                           neue Geschäftshäuser wie Pilze
                                              aus der Erde wachsen.
                                              Vietnam ist Asiens Wachstums"tiger"

      
"Die Braut die sich traut" - Hochzeits-        Coiffeur - ein Stuhl,       
fotografie in Saigon... man überquert        ein Spiegel, eine
lachend-rennend eine stark                      Schere... was braucht
befahrene Strasse                                     es mehr?

  
altes Rathaus                   Wiedervereinigungspalast           erinnert an die Champs Elysees                  

  
                              "Joe" bekommt eine Massage während wir ein Bier trinken und Tränen lachen ;-)

Wir besuchen so ziemlich alle "Sehenswürdigkeiten" Saigons - den Ben-Thanh-Markt, den Wiedervereinigungspalast, das Hauptpostamt, Kathedrale Notre Dame, die Oper und das Hotel Rex.
Aber das "einfache" Leben hier hat uns alle doch sehr viel mehr beeindruckt als alle diese Sehenswürdigkeiten - die Strassenhändler, die Strassenküchen, die Menschen, die alle auf der Strasse zu leben scheinen... die sich am Strassenchaos kein bisschen zu stören scheinen... Besonders witzig fanden wir das Ideenreichtum der Geschäftstüchtigen: da gab es die Coiffeure, die mit Stuhl, Spiegel und Schere auf der Strasse Haare schneiden oder einer sass mit einer einfachen Personenwaage am Strassenrand ;-)

Wenn die Hitze der Stadt gegen Abend etwas nachlässt, treffen sich die Menschen für verschiedene sportliche Aktivitäten im Park. Es wird in Gruppen getanzt, geturnt, es wird Badmington oder Fussball gespielt. Manche stehen einfach am Geländer am See und machen für uns etwas sonderbare aussehende Übungen.

Die brütend-schwülwarme Hitze der Stadt und das Chaos ist mit Kindern besonders anstrengend. Und es wurde auch nach zwei Gläsern Bier im Deutschen Biergarten nicht wirklich einfacher - nur lustiger ;-)
In Sai Gon gibt es übrigens vergangenheitsbedingt viele französische, deutsche und italienische Restaurants. Vom offenbar sehr wilden Nachtleben haben wir nichts mitgekriegt - "Joe" hat auch keine Telefonnummern von hübschen, jungen Girls bekommen (wie in einem Reisebericht im Reiseheft Merian erwähnt - glaubt die "Dame" zumindest...  ;-)

http://wikitravel.org/de/Saigon
http://de.wikipedia.org/wiki/Ho-Chi-Minh-Stadt

Nach 2 Tagen Sai Gon fahren wir dann frühmorgens los ins Mekong Delta.

Goodbye Byron Bay, Goodbay Australia
Donnerstag, 12. April 2012 - 01:57

Ja - es ist soweit - wir müssen Abschied nehmen...

   
Oli und Lisa sind gestern Abend schon abgereist

Wir packen unsere Sachen und heute Nacht geht unser Flug nach Vietnam.
Unsere Gefühle können wir nicht beschreiben - wir sind alle wehmütig.

Wir sind sicher, dass die Kids irgendwann in 10 oder 15 Jahren als Backpacker zurückkommen werden und ihren Freunden stolz zeigen werden, wo sie zur Schule gegangen sind ;-)


Das Wetter hat wieder umgeschlagen - wir frieren, es ist wirklich recht kalt geworden...



Bevor wir heute Nacht abreisen, wird noch "Buebs" grosser Wunsch, eine "Lighthouse"-Tour zu machen wahr.
Gestern haben wir 2 grosse Pakete (Spielsachen, Schulbücher, etc.) nach Hause geschickt und Passfotos für das Visum für Vietnam machen lassen.


Verbrecherfotos :-)

Wir melden uns aus Vietnam - sollten wir irgendwo Internetverbindung haben.

Osterwochenende - das Dorf ist nicht wiederzuerkennen
Donnerstag, 12. April 2012 - 01:34

Über Ostern findet hier das offenbar schon fast "legendäre" Bluesfest statt.
http://www.bluesfest.com.au/
Die Strassen des Dorfes, der Strand, die Läden sind überflutet mit Menschen. Uns kommt das Dorf schon fast "fremd" vor - so haben wir es noch nie erlebt... Und das obwohl sich die Preise für Ferienwohnungen und Hotels für diese Zeit jeweils mind. 50% höher sind. Und gut ist unser Haus etwas ausserhalb des Dorfes und wir ohne Auto zum Strand kommen. Ein Parkplatz zu finden wäre nämlich so ziemlich unmöglich gewesen.
 
Schön aber ist es pünktlich zum Osterwochenende wieder so richtig schön warm und sonnig geworden!

Bis Oli und Lisa jeden Tag am späteren Nachmittag zum Bluesfest gefahren sind, haben wir gemütlich gefrühstückt und sind an den Strand. Die "Gumboots", die sich Oli und Lisa hier gekauft haben, haben sie keinen einzigen Tag gebraucht ;-)

   
Ostersonntag - wir zeigen Oli und Lisa, wie "Eiertütschen" funktioniert...

  
Unsere Eier sind regelrecht "durchgefärbt" ;-)

 
Letzter Tag am Strand - Lisa muss im Motel arbeiten...

 
einer von uns hatte ein ziemlich hartes "workout" durchmachen müssen ;-)

  


Am Ostersonntag dürfen wir zu "Fätzehaars" Schulfreundin zum Dinner...
   
während sich die "Twins" vom Papa "tätowieren lassen, macht sich der "Bueb" zur Frau ;-)

  
                                                               Ein Pool!!
Und "Fätzehaar" darf spontan noch über Nacht bleiben. Die Abschiedszene am nächsten Morgen aber war richtig herzzerreissend ;-(

Happy Easter!
Samstag, 7. April 2012 - 16:45

Frohe Ostern euch allen!

  
Wir freuen uns, dass seit Mittwoch Oli und Lisa wieder bei uns sind.


Übrigens haben wir mittlerweile endlich wieder einige Fotos (Reise Argentinien/Patagonien und Florida) in die Bildergalerie hochladen können. Mal schauen, ob wir es schaffen, bis zur Heimreise aktuell zu werden ;-)
hier gehts zur Bildergalerie

Die letzte Schulwoche - der letzte Schultag
Samstag, 7. April 2012 - 16:45

Die letzte Schulwoche war turbulent, emotionsgeladen...
Auch für die Eltern. Es gab vieles zu erledigen. Es gab viele Tränen aber auch schöne, intensive Erlebnisse. Der Abschied fiel uns allen ganz schön schwer...

   
"Little Miss Muffet"              "Fätzehaar"s Kindergarten "Rap n'Rhyme" Vorführung...


Alle Kindergärtner (3 Klassen) teilweise sehr originell verkleidet

 
"D'Fätzehaar", ihre Lehrerin und          "Fätzehaars" Klassenzimmer
ihre beste Freundin


 
"Bueb"s Klassenkameraden                                            Klassenzimmer


Klar, dass wir uns abschliessende Gedanken gemacht haben, ob unsere Idee, dass die Kinder die Schule in Australien besuchen schlussendlich ein "Erfolg" war oder eher nicht... Schliesslich hat uns der ganze "Spass" auch ziemlich viel gekostet...
Wir finden - ja!
Den Kindern gefiel es sehr und man ist sehr gut mit ihnen umgegangen. Sie mussten sich an andere, strengere Regeln gewöhnen, mussten eine fremde Sprache lernen, neue Kontakte knöpfen und sie konnten dank dem ganz viel neues Selbstvertrauen dazugewinnen. Sie können richtig stolz auf sich sein!

Aber damit die Kinder zukünftig in Englisch streiten würden, hätten wir wohl noch einen weiteren Term hier bleiben sollen... ;-) (wozu die Kinder sofort eingewilligt hätten)

Also:

Was uns allen an der Schule in Australien gefiel:
 - Tagesplan/Mittagessen in der Schule, Kantine
 - "Homereading"/jeden Tag muss jeder Schüler ein kleines Buch Zuhause lesen und es am nächsten Tag wieder mitbringen um es auszuwechseln (auch schon Kindergartenkinder)
 - wöchentliches Assembling - eine schöne Sache, die Woche so zu starten (mit Ausnahme der Awardverteilung ;-) aber inkl. dem Singen der Nationalhymne

Was uns Eltern nicht so gefiel:
 - die vielen Awards, das viel zu häufige Loben und Belohnen
 - die ständige, strenge "Kontrolle", Bewachung der Kinder (z.Bsp. auf dem Spielplatz wurde von den Lehrern ständig kontrolliert und "geregelt", die Kinder mussten beim Assembling alle im Schneidersitz sitzen, u.s.w.)


Brisbane
Samstag, 7. April 2012 - 16:44

Den schönen, warmen Sonntag verbrachten wir in Brisbane.
Genauer gesagt eigentlich nur in den Southland Parkland. Dabei handelt es sich um einen wirklich sehr schön angelegten, 16 Hektaren grossen Park entlang des Flusses. Er gilt als Brisbanes beliebtester Freizeitpark. Es gibt tropische Gärten, viele Restaurants und Pubs, Spielplätze, Wiese, Spazierwege, ein Riesenrad, es gibt gratis Yoga- und andere "Bewegungs"-Kurse und eine sehr grosse, künstlich angelegte Lagunenlandschaft.
Während sich die Kinder "verausgabt" haben, haben es sich die Eltern im Schatten gemütlich gemacht.

 
Markt am Wochenende                "Dä Bueb" hat sich mit seinem eigenen Taschengeld 
                                                  eine Fahrt mit dem Riesenrad finanziert. Gut hat ihn
                                                  ganz spontan eine andere Familie mitgenommen -
                                                  alleine hätte er nämlich nicht fahren dürfen ;-)


 
Skyline von Brisbane                                         Lagune


Ja und während wir uns hier vergnügt haben, sind in unserer zeitweiligen "Heimat" schlimme Sachen passiert:
http://www.farnorthcoaster.com.au/news/11950/two-men-drown-at-byron-bay/#more-11950


Endlich mal wieder Koffer packen... sdeluigis@Australia Zoo
Montag, 2. April 2012 - 14:57


Nein - s'Deluigis sind natürlich noch nicht in Asien...

...sondern im "Australia Zoo" - "Home of The Crocodile Hunter"
http://www.australiazoo.com.au/

Vielleicht kennt ja jemand von euch Steve Irwin - er war (oder ist) weit über die australischen Landesgrenzen hinaus durch seine Dokumentarserien über Krokodile und andere Reptilien und seine Arbeit für die Aufzucht bedrohter Tierarten bekannt. Für die Amerikaner und Australier besitzt Steve fast "Heldencharakter".
Im Jahr 2006 wurde Irwin aber bei Dreharbeiten für einen Film von einem Stachel eines Stachelrochens getötet. Über seinen Tod wurde sogar im deutschsprachigen Europa berichtet.

"Australia Zoo" ist geprägt von Steve. Es wird mehr oder weniger erfolgreich daran gearbeitet, dass nun seine Frau Terri, seine Tochter Bindi (12J) oder Sohn Robert (8J) in seine Fussstapfen treten können. Bindi hat sogar eine eigene Fernsehsendung mit dem Namen "Bindis Boot Camp".


Wir haben schon viele, teilweise auch nervenaufreibende oder langweilige Zoobesuche mit unseren Kindern hinter uns - aber Irwin's Zoo ist doch eine Reise wert. Die Tiere haben extrem viel Auslauf und es wird streng auf richtige Tierhaltung und Ernährung geachtet. Oder habt ihr schon mal im Zoo Nashörner gemeinsam mit Giraffen und Zebras auf einem steppenartigen, etwa 1 km2 grossen Gehege grasen sehen? Wir wussten ja auch nicht, dass Nashörner rennen können... ;-)
Und wo sonst hat man schon mal Tierpfleger zusammen mit zwei ausgewachsenen Tigern im Schatten eines Baumes herumliegen sehen? Wieder andere Tierpfleger nehmen z.Bsp. die zwei jungen Tiger, einen "Tasmanischen Teufel" oder ein "Wombat" an die Leine und spazieren mit ihnen durch das grosszügige Zoogelände.
Uns ist aufgefallen, dass hier - im Gegensatz zu anderen Zoo's oder Sanctuarys - die Tiere sehr viel "lebendiger" gewirkt haben. Viele Tiere darf man unter Anweisung eines Tierpflegers anfassen, darf der Fütterung oder einer speziellen Show folgen oder die Tiere sogar selber füttern (Elefanten).

     
Kangaroos und Koala's zum anfassen                         Otter - ausser in Australien so ziemlich überall auf der Welt sesshaft

    
Elefantenfüttern - d'Fätzehaar entscheidet sich, die Frucht auf den Boden zu werfen und sich sofort aus dem Staub zu machen ;-) Dabei ist es wirklich etwas Besonderes, wenn die freundliche "Elefantin" versucht, die Frucht mit dem Rüssel ganz sachte aus der Menschenhand zu klauben....

 
Solch Riesenkrokodile hat man noch in den 70-er Jahren entdeckt und man kann nicht ausschliessen, dass es sie noch immer irgendwo leben....


Ein "Höhepunkt" eines Zootages ist mit Sicherheit die grosse Tiershow in der Zooarena. Die Irwin Familie ist selbstverständlich mitten in der Show dabei. Hier werden Vögel fliegen gelassen und vorallem aber Krokodile angelockt und gefüttert. Ein ziemlich "prickelndes" Erlebnis. Die Tiere sind mächtig stark und hungrig...

 
jetzt wirds richtig spannend....                 Irwins Tochter Bindi in Action






Die Kinder sind im Auto nach diesem anregenden Zoo-Tag innert Minuten eingeschlafen. Wir fahren noch zu einem Aussichtspunkt und lassen die wunderschöne, ruhige Landschaft der "Glasshouse Mountains" auf uns wirken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Glass_House_Mountains

  

   
mir zwei @ Glasshouse Mountains                     müde, faul, erschöpft, schläfrig....



Und dann fuhren wir zurück ins Motel.
Nur gut haben wir uns dazu entschieden, nach dem Zoobesuch nicht noch eine 3-Stundenfahrt von Brisbane zurück nach Byron Bay auf uns zu nehmen sondern lieber gleich zweimal (Freitag- und Samstagnacht) in der Region Brisbane zu übernachten. Wir waren nämlich auch "hundemüde"...
Ausserdem war es an der Zeit, nach so vielen Wochen wiedereinmal in einem anderen Bett zu schlafen - eine Angewohnheit der letzten Monate ;-)

Schule und andere Gegebenheiten
Montag, 2. April 2012 - 14:56

Unser Leben hier in Byron Bay ist eigentlich mehr oder weniger unverändert.
Man merkt aber, dass es langsam herbstlicher wird. Die Temparaturen sind zügig zurückgegangen und es regnet etwas häufiger als noch vor ein paar Wochen.
Wir sind erneut etwas "überrascht", wie hoch unsere monatlichen Visa-Rechnungen sind - obwohl wir angefangen haben, bei Aldi einzukaufen ;-) Das Leben in Australien ist enorm teuer. Wir fragen uns, wie sich die Australier ihr Leben finanzieren, ob sie wirklich soviel Geld verdienen um bei diesem Preisniveau längerfristig "zu überleben" oder ob die ganze "Blase" doch bald mal zusammenbricht...

Die Kinder lieben es, hier in die Schule zu gehen. Beide sind super integriert und es geht ihnen sichtlich gut. 
Ihre Fortschritte und ihre Leistung sich hier einzubringen sind wirklich beachtlich. Fätzehaar meinte letzhin sogar, dass wir doch bitte hierbleiben sollen...

Dä Bueb hat doch noch seinen heiss ersehnten und hart erarbeiteten Award bekommen und er ist überglücklich und furchtbar stolz.

     
der stolze Bueb hat heute gleich noch einen weiteren Award (im Wert von 1 Dollar für die Kantine der Schule) bekommen          und d'Fätzehaar darf sich "Star of the week" nennen (ist doch schon leicht verrückt die ganze Sache ;-)


Die letzte Woche des 1. Terms hat ihren Anfang genommen - für beide Kinder heisst es, bald endgültig Abschied von den Lehrerinnen und den Mitschülern zu nehmen... Sogar dä Bueb musste jetzt mal so richtig weinen deswegen. Die 9 (oder waren es 10?) Wochen sind unglaublich schnell vorbeigegangen.

Wir verbrachten einen lustigen Abend mit "Fätzehaars" bester Freundin und deren Vater im Restaurant. Schön, dass es in Australien viele Restaurants gibt, die richtige, abgetrennte "Spielparadiese" für Kids anbieten...

     
für einmal nicht in Unform: School Disco...                           Beste Freundinnen...
Dä Bueb völlig verschwitzt und ausgepowert
nach einer Stunde wildem Durchtanzen :-)

Letzten Donnerstag fanden noch die "Parent-Teacher-Interviews" der Schule statt. Wir konnten es kaum fassen, welch positive Bilanz von den Lehrpersonen gezogen wird.
Der Bueb hat seine "Anfangsschwierigkeiten" in Bezug auf das Miteinander mit anderen Kindern vollständig überwunden, rennt nun jede Pause mit den anderen Kindern über den Schulhof. Seine Lehrerin nennt ihn ein "ausserordentlich intelligentes, lernwilliges, aufmerksames Kind" - er sei der "hellste Kopf" der Klasse... Die Lehrerin habe auch viel von ihm gelernt (z.Bsp. über Vulkane) und sie war sehr beeindruckt, wie "dä Bueb" neulich in den wöchentlichen "News" vor versammelter Klasse unsere Reise beschrieben hat. Die Lehrerin wünscht sich, in der Klasse nur Kinder wie "dä Bueb" zu haben... Bevor wir uns aber so richtig über dieses Feedback haben freuen können, haben wir uns gefragt, ob sie wohl die Notizen verwechselt hat ;-)
Dass "d'Fätzehaar" positives Feedback bekommt, haben wir irgendwie erwartet. Sie nimmt immer alles sehr ernst und macht ihre Aufgaben sehr gewissenhaft. Aber dass sie eine der besten "Lesern" der Klasse sein soll, hat uns dann doch etwas überrascht. Zumal sie doch kaum Englisch gesprochen hat, als sie hier angefangen hat. Auch in Mathi, im Schreiben (sie müssen immer am Montag einen Satz schreiben, was sie am Wochenende erlebt haben) oder malen zählt sie zu den Besten. In Gruppenarbeiten ist sie diejenige, die die Kinder anführt und ihnen hilft. Und die Lehrerin bedauert sehr, dass wir jetzt schon abreisen - gerne hätte sie "Fätzehaar" noch etwas länger bei sich gehabt...

So genug des Lobes und der Prahlerei ;-) Aber man kann sich ja vorstellen, dass es für uns Eltern wohl der allerbeste Donnerstag hier in Byron Bay war. Mit hoch erhobenen Köpfen und einem netten Lächeln sind wir aus dem Schulareal spaziert ;-) *grins*

Wir Erwachsenen spielen unverändert schlechtes Golf ;-), trainieren fast täglich und lassen es uns gut gehen. Am 12. April werden wir Byron Bay verlassen und nach Vietnam weiterziehen. Die letzten Tage haben wir also damit verbracht, unsere dortige Reise zu planen. Die Vorfreude hat uns etwas "gepackt" und gerne würden wir unsere Reise nach Kambodscha erweitern. 
Aber wir haben nur noch kurze zwei Wochen in Asien einplant und werden uns wohl auf Vietnam beschränken müssen. Aber eine perfekte Vorbereitung unter diesen Bedingungen trotzdem besonders wichtig.




Und Ostern steht ja auch vor der Tür und Oli und Lisa werden uns hier wieder besuchen. Darauf freuen wir uns alle sehr. Die "Lindt-Hasen" für die Kinder haben wir besorgt und wir werden bestimmt noch Eier färben, um Lisa den Brauch des "Eiertüschten" zu zeigen... (hier findet man kein einziges, hartgekochtes, gefärbtes Ei im Supermarket)

  
Supermarket @ Byron Bay                              wieder eine nette Bastelidee von  www.dieangelones.ch



Und zum Schluss noch dies:

solche Tiere besiedeln unsere Veranda...

Seit dieser Entdeckung ist das Betreten unserer Veranda mit einem leichten "Unwohlsein" verbunden...  ;-)


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