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Buenos Aires - die Weltstadt
Samstag, 26. November 2011 - 20:25

In Buenos Aires wohnen wir „in style“. Wir haben eine tolle Wohnung im Quartier „San Telmo“ (Defensa) bekommen. Die Wohnung ist in einem historischen Gebäude und ist entsprechend eingerichtet. Die hohen Räume, der alte Parkett, die schwarz-weissen Fliesen und die vielen tollen Bilder gefallen uns allen. Wir fühlen uns auf Anhieb „Zuhause“. So haben wir endlich mal wieder alles aus unseren Gepäckstücken ausgepackt und aussortiert. Die jetzt nicht mehr nötigen warmen Sachen schicken wir nach Hause.

     
unsere Wohnung in San Telmo


   
IKEA-Tasche voll gefüllt geht nach Hause...              Hier gibt es viele, richtig tolle Restaurants


Wir erleben 4 spannende Tage in dieser lebendigen Stadt. Buenos Aires präsentiert sich recht weltstädtisch mit ihren unglaublich vielen Plätzen, Monumenten und Statuen. Der Plaza de Mayo und die Av. De Mayo ist den Strassen von Paris nachempfunden.


Frühling in Buenos Aires

     
Plaza Dorrego, San Telmo    - Live Musik und Tango                                 Tango in La Boca (das Quartier -
                                                                                                                früher wohl eine verruchte 
                                                                                                                Hafengegend - erinnert uns
                                                                                                                irgendwie an Disney Land o.ä. ;-)

  
als es dunkel wurde, wussten wir, warum das "Casa Rosado" in Englisch übersetzt "The pink house" genannt wird...

  
San Martins Grab wird streng bewacht... Zufällig konnten wir eine Wachablösung miterleben


     
Obelisco  Av 9 de Julio           La Defensa (bei unserer Wohnung)        Dä Bueb beim Frisör (es gab
                                                                                                          Tränen, weil er die Haare
                                                                                                          nicht ganz so kurz wollte)

  
Recoleta (das Quartier der Reichen - aber nicht nur) - diese Bäume sind ein Traum für die Kinder...  Die Wurzeln sind teilweise so gross, dass sie sogar von Obdachlosen "bewohnt" werden (sehen wir an herumliegenden Matrazen)


Und wir erkennen, dass Evita und Juan Perons Taten noch heute in der Politik Argentiniens eine gewisse vorbildliche Rolle spielen. Wir möchten hier aber nicht zu sehr ins Detail gehen....


Ausgerechnet "Joe", der eigentlich nicht ins Evita-Museum wollte, war ganz fasziniert...


     
Unglaublich viele Menschen...  Das erste Mal in der Geschichte ist auf einem offiziellen Präsidentenfoto eine Frau zu sehen
 
Bus statt Flug
Samstag, 26. November 2011 - 20:21

Unser Flug von Iguazu nach Buenos Aires wurde gestrichen. Die Mitarbeiter von Aerolineas müssen ganz schön unglücklich sein… Ein paar Tage zuvor gab es aufgrund von Streiks heftige Verspätungen – und (ausgerechnet) heute fallen alle Flüge aus… Wie wir später erfahren sind solche Streiks keine Seltenheit.

Wir entscheiden uns, ohne lange auf Neuigkeiten seitens der Airline zu warten, sofort zurück ins Dorf zu fahren und versuchen ein Ticket für einen Bus zu bekommen. Wir haben Glück. In 2 Stunden geht unser Bus mit 17 Stunden Fahrzeit nach Buenos Aires.

Haben wir schon mal erwähnt, dass Busfahren in Argentinien eine wirklich gute Alternative zum Fliegen ist? Die Busse sind sehr komfortabel und jeder hat viel Platz. Oft kann man ganz flach liegen und wunderbar durchschlafen. Und man bekommt sogar Mahlzeiten serviert. Viele Busse verfügen über ein Entertainmentsystem – verschiedene Filme stehen zur Auswahl. Also fast wie Fliegen in First Class ;-)

Wasserkraft, Vögel und die berüchtigte Stadt in Paraguay
Donnerstag, 17. November 2011 - 06:17

Wir mieten uns ein Taxi für einen Tag und lassen uns wie Fürsten herumchauffieren.

Als erstes überschreiten wir die Grenze und besuchen in Brasilien den Parque das Aves (Vogelpark).
Mit viel Platz hat man hier auf ca. 16,5 Hektar Fläche innerhalb nativen Waldbestandes 180 verschiedene Vogelarten untergebracht. Die Mehrheit der Vogelarten stammen aus Brasilien. Weiter gibt es da Schmetterlinge und Kolibri's. Die Kinder hatten riesig dä Plausch an den sprechenden Papageien.

  
Tucan - das Markenzeichen... er kann tatsächlich fliegen (trotz riesigem Schnabel)


   
Papageien - in allen möglichen "Ausführungen" und prächtige, riesige Schmetterlinge







Weiter ging es zu einem der grössten Wasserkraftwerke der Welt -  Itaipú in Foz do Iguaçu (Brasilien/Paraguay).
Die beiden Staaten Brasilien und Paraguay (deshalb der Name Binacional) haben 1966 Verhandlungen begonnen, einen der wasserreichsten Flüsse der Erde, den Paraná (er hat zu Hoch-Zeiten bis zu 30.000 Kubikmeter/ Sekunde Wasserdurchfluss.) zur Stromerzeugung zu nutzen und damit den immensen Energiebedarf der Region Sao Paulo und des südlichen Brasiliens zu decken. 
Im Jahre 1975 wurde mit den Arbeiten begonnen und im Jahre 1995 nach Baukosten von geschätzten 18 Mrd. U$ weitestgehend beendet.
Mit etwa 12 Millionen Kubikmeter Beton - weniger als beim viel kleineren Hoover-Damm bei Las Vegas, wurde eine 196 bis 220m hohe und im Haupt- und Flügeldamm 2000m lange Staumauer geschaffen.
Brasilien kann mit seinen 9 Generatoren 15% seines Strombedarfs decken. Paraguay reicht eine Turbine zur Stromversorgung des gesamten Landes aus. Zur Abbezahlung der Baukosten muss aber Paraguay bis 2033 den nicht benötigten Strom unentgeltlich an Brasilien abgeben.

Das Bauwerk ist auf den ersten Blick nicht besonders eindrücklich. Irgendwie erwartet man doch eine gewaltig grosse (hohe) Staumauer. Aber beim Blick "dahinter" wird einem bewusst, welch gewaltiges Bauwerk sie ist und welch grossen Stausee hier entstanden ist. Wieviele Indio's hier ihre Heimat verlassen mussten wird nie thematisiert - nur wie bewusst das Unternehmen ihre "soziale Verantwortung" wahr nimmt und z.Bsp. Schulen baut, etc.

  

     
die Turbinen                                           überschüssiges Wasser fliesst hier weiter...


Ein Stausee mit gigantischen Ausmassen...



Wir überquerten die Grenze erneut und sind in Paraguay. Die Stadt "Cuidad Del Este", die als Shopping-Paradies recht bekannt ist, war unser Ziel...  Erst sind wir etwas erstaunt, wieviele Menschen offenbar von Brasilien über die eindrückliche, recht hohe und lange Brücke nach Cuidad del Este "pilgern" um einzukaufen. Eine Völkerwanderung - und alle schwer mit Einkaufstüten beladen.
Und dann sind wir ganz schön überwältigt von der grenzenlosen Geschäftigkeit dieser schmutzigen, irgendwie verruchten Stadt. Überall auf den teilweise engen Strassen gibt es Verkaufstände, viele Passanten, Müll am Boden, unzählige Mofa's und Auto's die sich auch noch durch die Strassen quälen. Das Durchkommen durch die Strassen zu Fuss erfordert volle Konzentration und viel Redekraft, um die vielen Verkäufer auf den völlig überbevölkerten Strasse abzuwimmeln (die wollten mir alle eine neue Sonnenbrille verkaufen ;-). 
In den Käufhäusern tummeln sich die Touristen und bezahlen da viel zu viel für Kaffee, Schmuck oder Elektronik. Und die Ware auf der Strasse dünkt uns doch etwas zu "billig" - also kaufen wir nichts.

Und wir haben uns nicht getraut, diese Strassenszenen ausserhalb des Auto's zu fotografieren, deshalb nur ein recht lausiges und ziemlich untypisch-harmloses Foto aus dem Innern des Auto's ;-) - der eingesetzte Regen verbessert die Qualität nicht wirklich...



Day off in Puerto Iguazu
Donnerstag, 17. November 2011 - 05:53

Nach dem satten Programm der letzten Tage (oder sind es Wochen?? ;-) gönnen wir uns endlich einen freien Tag. Wir lümmeln am Pool, bringen unsere Wäsche in die Wäscherei, flanieren im Dorf, etc.

Abends gönnen wir uns wiedereinmal ein richtig schönes Stück Fleisch - dieses berühmte argentinische Steak... Wir bereuen noch heute, dass wir diese zwei Prachtsstücke (beide über 400gr für umgerechnet knapp 30 CHF) nicht fotografiert haben, damit wir sie hier zeigen könnten... ;-)  zart und saftig direkt vom Grill.

Die Kids haben die Wandtafel im Restaurant mit patriotischen Kunstwerken verschönert.





Iguazú - von oben, von unten, von vorne, darunter und dahinter...
Donnerstag, 17. November 2011 - 05:52

Feiner Sprühnebel, tosender Lärm... 

Die Wasserfälle Iguazú sind gigantisch und einmalig. Breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara-Fälle und man sagt, sie seien schöner als alle beide...
Auf jeden Fall ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Auf einer Breite von gut 2700 Metern stürzt das Wasser mitten in einer Urwaldszenerie an der argentinisch-brasilianischen Grenze mit tosendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. Damit zählen die Wasserfälle in Iguazú zu den größten der Welt. 

Entstanden sind die Fälle nach einer vulkanischen Eruption und einer tektonischen Verschiebung der südamerikanischen Kontinentalplatte vor Millionen von Jahren.

Die Fälle und der Nationalpark gehören seit 1984 zum UNESCO Weltnaturerbe. 

Und am Tag nach unserer Besichtung der Fällen wurden sie provisorisch zu den 7 neuen Weltwunder der Natur (http://www.new7wonders.com) ernannt... Das Dorf Puerto Iguazu hat mit Feuerwerk gefeiert!  :-)
Wusste eigentlich jemand von euch, dass die Schweiz mit dem Matterhorn ebenfalls zu den 28 Finalisten gehörte und man eigentlich hätte abstimmen müssen?


  
"Garganta del Diabolo" - höllisch tief, teuflisch nass....

Am so genannten "Teufelsrachen" (Garganta del Diablo), der mit seinen 14 Wasserfällen ein Teil der Cataratas ist, donnern 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Tiefe.

In der Indianersprache Guaraní bedeutet Iguazú "Grosses Wasser" - das ist nicht sonderlich verwunderlich....



  
die Kinder staunen nicht schlecht.....

  
Ruderbootsfahrt durch den Dschungel - etwas entfernt kann man ab und zu den Sprühnebel der Fälle sehen.


  
wet, wet, wet....              mir zwei - pflotschnass...

  
verrückt, wie nah man überall an die Fälle heran kommt... manche Wege bzw. Brücken führen direkt über einen Fall.





http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,752440,00.html
manchmal besser, man liest solche Artikel erst nachher...

Die Bootsfahrt war atemberaubend. Was ganz gemächlich als "Fototour" startete, wandelte sich kurz später in ein Abenteuer. Rasant nimmt das Boot mit den johlenden, kreischenden, verrückten Argentinier Kurs in Richtung "Granata del Diabolo" auf und fährt mitten in die tosenden Wasserfluten. Da atmete keiner mehr ;-)
Dann wieder zurück zum anderen Teil der Fälle - wieder minutenlanges Duschen... Hier blieb keiner trocken - wet, wet, wet - und nicht nur das Shirt ;-) 

  
Kroko?                                   Irgendein ziemlich grosses Reptil -
                                              besser man kommt ihm nicht zu nahe....

  
ob aus diesem putzigen Kerlchen einmal ein solch prächtiger Schmettling wird?


   
furchtlos... sie springen auf die Geländer          Superameise: 2,5cm lang
vom Weg - egal ob man da gerade durchgeht...
Leider konnten wir nicht ausfindig machen,
wie sie heissen. D'Fätzehaar meinte,
dass sei sicher ein Dachs.


Klimawechsel und unser Gepäck
Donnerstag, 17. November 2011 - 05:06

Mit rund 3 Stunden Verspätung sind wir von Trelew über Buenos Aires nach Puerto Iguazu geflogen.
Die Verspätung und die (naja - so schlimm war es gar nicht...) kurze Umsteigepause war wohl "schuld", dass es unser Gepäck den Weg ins Flugzeug nach Puerto Iguazu nicht geschafft hat. Mit unserem noch andere Gepäckstücke von etwa 30 anderen Passagieren.

Soweit nicht so schlimm - kein Gepäckschleppen...

Aber wir schwitzen in unseren Jeans bei den über 30 tropisch-feuchten Grad und unser Hostel hätte einen Pool... aber die Badehosen sind natürlich im Gepäck..

Abends gegen 23:00 Uhr sind die Sachen dann im Hostel abgegeben worden.  (bis auf den Koffer, mit den Schulheftern und Bücher vom Bueb - der kam erst einen Tag später - die mitgeführten Hufeisen, die nicht ins Handgepäck durften, brachten nicht wirklich Glück ;-).


Peninsula Valdés
Donnerstag, 17. November 2011 - 03:53

Und schon am nächsten Tag haben wir wieder eine Ganztagestour gebucht. Diesmal ging es auf die Halbinsel Valdés.

Die 3.600km² große Halbinsel Valdés ist ein Naturreservat und seit 1999 auf der Welterbeliste der UNESCO.

Die Landschaft selbst präsentiert sich meist karg und es gibt einige kleine Salzseen, wobei der größte davon sogar 35m unter dem Meeresspiegel liegt. Wir haben aber keiner dieser Salzseen besucht. Weltberühmt ist Península Valdés vorallem wegen seiner Tierarten an den Ufern und in küstennahen Gewässern. Seelöwen, See-Elefanten, Pinguine (Magellan-Pinguine), Südliche Glattwale (Südkaper), Orcas (Killerwal bzw. Schwertwal) und andere können beobachtet werden. Im landesinneren gibt es Nandus (Straußenart), Guanacos (Lama), Gürteltiere oder Pampashase (Maras Dolichotinae).


Ein Skelett eines noch nicht ausgewachsenen Wales im Visitor Center

Gleich nach Ankunft auf der Halbinsel und einem Besuch im VisitorCenter fuhr unser Schiff aus, um Wale zu beobachten. Das Schiff war völlig überfüllt und es fuhren mehrere Schiffe mit vielen Touristen. Eigentlich haben wir nicht erwartet, viele Wale sehen zu können.

  
bereit                                           wiedereinmal ein verrückter Argentinier


Und so wurden wir sehr positiv überrascht. Schon nach 10 min Schifffahrt haben wir die ersten Wale gesichtet. Fantastisch! Wir haben sicher 10 Wale gleichzeitig beobachten können. Meistens waren es Mutter und Kind. 

  

Schön sind die Wale ja nicht wirklich... aber unglaublich gross! Und die Hühnerhaut ist garantiert, wenn man den Klängen der Tiere lauscht - dieses Schnauben und "Groaar" der Tiere erinnert uns einmal mehr an den Film "Jurassic Park". Besonders eindrücklich war der eine Wal, der etwas vom Boot entfernt in die Luft sprang. Und der andere, der 5 Meter neben unserem Boot brüllend aufgetaucht ist, liess uns der Atem stocken. Als sich dann noch Delfine, Seelöwen und Pinguine dazugesellen wurde die Schifffahrt einfach perfekt.
 
    
"s'Grindli" ist nicht wirklich hübsch....                          Delfine - sie sind einfach viel zu schnell um sie zu fotografieren


Der Rest der Rundfahrt war mehr oder weniger ruhig. Wir haben viele Tiere gesehen - einige waren uns lieber als die anderen... ;-)
 
    
Als wir unser mitgebrachtes Mittagessen auspackten, kam gleich ein "fuchsartiges" Tier hinter dem Busch hervor. Und etwas später kam dann noch dieses Gürteltier... Es sah mit seinem Panzer, den seltsam langen Borsten und dem schnellen Gang etwas komisch aus... und irgendwie fühlten wir uns nicht mehr richtig wohl.


Da  waren uns also die faulen Seeelefanten (oder sind das Seelöwen?) die da in sicherer Entfernung am Strand herumlungern und sich ab und zu umkehrten um einiges lieber ;-)

Obwohl die jungen Seeelefanten bereits stundenlang ihre Köpfe ins Wasser hielten, um tauchen zu lernen, sahen wir keinen Angriff eines Orcas. Dies kann nur bei Flut stattfinden und die war an diesem Tag am morgen früh...


Schade fanden wir es, dass es am Abend nicht geklappt hat, dass wir mit der Familie, die wir auf dem Navimag-Schiff kennengelernt und zufällig am Tag zuvor in Puerto Madryn wiedergetroffen haben, einen Drink zu nehmen. Besonders die Kinder haben sich den ganzen Tag darauf gefreut... Hoffen wir, dass es in Australien klappen wird...

Andererseits waren wir ganz schön müde von den vielen Erlebnissen der letzten Tage. Und am nächsten Tag mussten wir um 6:00 Uhr auf den Bus, der uns an den Flughafen brachte... Dumm war es nicht, dass wir also ein bisschen früher ins Bett kamen an diesem Abend...


Und übrigens: wir können wieder normal gehen...  ;-)


Mate-Tee - Argentinischer Lifestyle
Samstag, 12. November 2011 - 04:16

Wer das erste Mal in Argentinien "unter die Leute" kommt, wundert sich vermutlich, warum hier alle mit einem seltsamen Gefäss mit "Strohhalm" und einer Themosflasche herumlaufen.
Überall sieht man sie: auf Spielplätzen, in Kaufhäusern, auf dem Markt, im Park, im Bus, an der Hotelrezepetion,  - ja sogar auf Wanderungen werden sie mitgenommen...


So könnte ein solches Gefäss aussehen:



Die Gefässe gibt es in verschiedenen Ausführungen: Holz, Glas (mit oder ohne Lederbezug), etc. Das traditionelle Gefäss aber wird aus Kürbis hergestellt.

Mate trinkt man in der Regel nicht alleine sondern mit anderen zusammen. Während dem Mate-Tee-Trinken wird geredet und gelacht.


Aber es gibt einige Regeln, die unbedingt beachtet werden müssen:

Derjenige, der Mate anbietet, bereitet alles zu. Er füllt das Gefäss mit Kräutern, gibt allenfalls noch etwas Zucker dazu und füllt heisses, aber nicht kochendes Wasser dazu. Der erste Tee bekommt der Zubereiter. Er trinkt solange, bis es "schlürft". Er füllt das Gefäss wieder mit Wasser und reicht es dem ersten Mittrinker der wiederum trinkt, bis es schlürft und dem Zubereiter das Gefäss zurück gibt. Dieser "Strohhalm" (Bombilla genannt) muss dabei immer zu der Person gerichtet sein, die das Gefäss bekommt und darf keinesfalls bewegt werden.
Der Zubereiter füllt wieder Wasser ein und reicht das Gefäss einem weiteren Mittrinker. Und das geht so weiter, bis alle getrunken haben. Dann ist der Zubereiter wieder an der Reihe. Das geht dann immer so weiter... Wer in der nächsten Runde keinen Tee mehr haben möchte, sagt bei der Rückgabe des Gefässes "Gracias".

Wir finden das einen recht schönen Brauch und trinken ab und zu gemeinsam Mate. Eine Einladung eines Argentiniers zum Mate nehmen wir immer gerne an.


Wer mehr zum Thema wissen möchte, kann sich hier schlau machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mate


Punta Tombo - die "Show" der Pinguine
Freitag, 11. November 2011 - 21:43

Gleich am ersten Tag fahren wir mit einer organisierten Tour nach Punto Tombo. Hier gibt es eine riesige Pinguinkolonie, durch die man auf markierten Wege spazieren kann. Ihre Nester haben die Pinguine manchmal so nah am Weg, dass man sie anfassen könnte.

Dabei handelt es sich um "Magellan-Pinguine". Sie sind nicht besonders gross und brüten ihre Eier in Löchern bzw. kleinen Höhlen aus. Das Brüten der zwei Eier dauert 40 Tage - wobei sich das Männchen mit dem Weibchen abwechselt. Während der eine brütet, verschwindet der andere im Meer um zu fressen.
Und nein - diese Pinguine bleiben nicht ihr Leben lang zusammen - alle 4 - 5 Jahre wechseln sie ihre Partner... Meistens...

Ein Erlebnis der besonderen Art.

  


"Grossstadt" - überall Löcher mit den Nestern...


Schlagabtausch - ein Paar, das sich gerade abwechselt... ein bisschen schmusen und dann heisst es Abschiednehmen.



so nah dass man sie anfassen könnte.... (dä Bueb sollte wirklich mal zum Frisör ;-)


Ankunft in Puerto Madryn - der Stromausfall
Freitag, 11. November 2011 - 21:15

Wenn es in Puerto Madryn heftig regnet, fällt der Strom aus...
Genauso war es bei unserer Ankunft. Die Strassen überflutet und überall war es dunkel. Und wir haben uns gewundert, warum es hier keine Strassenbeleuchtung gibt...
Bei Ankunft im Hostel sind wir dann "aufgeklärt" worden. Der Stromausfall hielt die ganze Nacht und bis am frühen Abend des nächsten Tages an. Und das sei hier ganz normal...?!?  ;-)

Im Dunkeln - bzw. in etwas Kerzenlicht - haben wir unser Zimmer bezogen. Nur gut gibts nebenan ein Pizzabäcker, der seine Pizzas und Empanadas im Holzkohleofen backt und die Mitarbeiter mit Stirnlampen arbeiten...


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