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kurzer Szenenwechsel: Maui
Freitag, 7. Oktober 2011 - 05:47

Wir schwelgen gerade in Erinnerung an die Zeit auf den Hawaiian Islands.

Also – hier nun ein möglichst kurzgehaltener Blog-Eintrag zu Maui… ;-)

Nun ja – ihr wisst es ja bereits – wir, die absoluten „Anti-Camper“ haben uns entschieden, Maui mit einem VW-Bus bzw. VW Camper zu bereisen. Das Ding stammt aus den 80-Jahren und hatte auch schon 180km auf dem Buckel. Neben den vielen km, den Bremsen, sie zeitweise etwas Mühe hatten, war auch der eingebaute Kühlschrank und die Steckdosen ausser Betrieb. 

Camping und Maui passen irgendwie nicht zusammen. Campingplätze gibt es fast nicht und das „wilde“ Campieren ausserhalb der Dörfer ist auch fast unmöglich – werden hier doch alle privaten Grundstücke eingezäunt und mit diversen, unfreundlichen Warnungen markiert.

Am ersten Abend – noch ein bisschen „blauäugig“ - versuchten wir auf einem nicht mit einer Barriere abgegrenzter Beach Park Parkplatz zu übernachten. Nach 3 Coronas (Bier) konnten wir endlich entspannt einschlafen. Das Gewecktwerden war aber umso heftiger: kurz vor Mitternacht klopfte etwas heftig an unsere Fensterscheibe, eine Taschenlampe zündete ins Innere und eine tiefe, ernste, furchterregende Stimme meinte „Polizei – bitte kommen sie sofort aus dem Fahrzeug!“ So fing es also an – die allabendliche Suche nach einem unauffälligen Schlafplatz irgendwo in einem Wohnquartier…

  
erstes BBQ am Beach (ein Einheimischer hat uns das Feuer gemacht ;-)     The happy Camping Family ;-)


Am nächsten Tag sind wir weiter nach Westen. An der Küste reihen sich erst Dörfer, die eigentlich mehr an Resorts erinnern als an Dörfer. Irgendwie „unecht“. Hier wird offensichtlich viel Geld für Gärtner ausgegeben. 


West Maui sollte man möglichst "bergseitig" umfahren...

Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg auf den Haleakala Krater. (der ja eigentlich gar kein Krater ist sondern ein von Lava aufgefülltes Tal; aber lassen wir jetzt diese Details ;-) Die Sorge, dass unser Bus die Fahrt von Meereshöhe auf etwas über 3000 m.ü.M. nicht schafft, war unbegründet. Wenn auch langsam – unser Bus kämpfte sich tapfer die aussergewöhnlich gut ausgebaute Strasse hinauf.



Auf 3000 m.ü.M. angekommen haben wir erst mal Spaghetti gekocht. Die Japaner überall um uns haben ganz schön gestaunt. Mensch - hätten wir doch ein Fondue machen sollen ;-)
Der Sonnenuntergang war einfach wunderschön!

 
Sunset @ Haleakala


sie nennen es "Adventure" - aber eigentlich fahren sie zu hunderten mit Bussen auf den Berg und fahren anschliessend ganz eng begleitet, mit Motorradhelmen und Fahrrädern wieder runter...


Die Kinder hatten etwas Mühe mit der Höhe – und es war auch wirklich empfindlich kalt da oben. Also sind wir runter zum Campingplatz auf 2000 m.ü.M. und haben da übernachtet. Wir haben trotzdem richtig gefroren und wir waren alle froh, dass wir morgens wieder ganz nach unten fahren konnten.

    
Iao-Needle                                                        Iao-Valley

Anschliessend wärmten wir unsere Glieder am Wailea-Beach noch richtig auf. Die Wellen aber waren aussergewöhnlich hoch. Es sollen die höchsten Wellen der Dekade gewesen sein - nicht mal im Winter waren die Wellen in den letzten Jahren höher. Bis 4,5 m hoch sollen sie gewesen sein. Aber obwohl wir unsere Sachen vermeintlich sicher abgestellt haben, hat eine dieser Riesenwellen unseren Rucksack erwischt. Die ganzen Sachen lagen irgendwo verstreut im Gebüsch und die Kamera war hinüber.

Am nächsten Tag sind wir los in Richtung Hana. Nicht auf dem üblichen „Touristenpfad“ (Hana-Highway) sondern wir haben die südliche Route über Kula, Uluplakua genommen. Die Strasse Nr. 31 ist zeitweise nicht asphaltiert aber auch mit unserem Camper gut befahrbar. Die Gegend hier ist sehr trocken und isoliert. Aber aussergewöhnlich schön.


Huakini Bay - hier "rumpeln" die Steine...

Weiter ging es dann durch wilde Mangobäume in der jetzt wieder tropischen, grünen Landschaft zu den Ohe’o Gulch – Aka Seven Sacred Pools. Hierbei handelt es sich um eine Serie von Wasserfällen und Pools, wo man schwimmen kann. Früher konnte man von Pool zu Pool springen – heute ist es verboten weil vor Jahren offenbar ein schlimmer Unfall passiert sei. Um von Pool zu Pool zu kommen, muss man entweder durch die Pools schwimmen (sehr kaltes Wasser) oder am Rand über die Steine klettern.

  

  

Anschliessend sind wir weiter in das „verschlafene“ Dorf Hana. Die Hauptattraktion hier fanden wir den Dorfladen. Im Hasegawa General Store findet man das wohl breiteste Angebot auf kleinstem Raum das wir je gesehen haben . Hier kauft man Wasserrohre, Nägel, Fischerstiefel, Socken, Duschvorhangringe, Gleitcreme, Gemüse, Nudeln, Sandwiches, Zeitschriften, Postkarten, Campingstühle, etc. Da muss man unbedingt hin! Am schwarzen Strand der Hana-Bay haben wir grilliert und sind dann (in der Dunkelheit der Nacht ;-) zurück an den Koki-Beach um „wild“ zu übernachten.

    
Schwarzer Sand @ Hana Bay


Tags darauf sind wir dann von Hana weiter dem berühmten Hana Highway (360) entlang zurück nach Kahului. Der Hana Highway schlängelt sich spektakulär am Fels entlang über zig Brücken vorbei an noch mehr Wasserfällen. Einige münden in Pools in denen man baden könnte. Gleich nach Hana befindet sicher der Wai’anapanapa Black Sand Beach. Unterwegs machen wir noch einen Abstecher das Dorf Ke‘anae welches im Jahr 1946 von einem Tsunami fast vollständig zerstört wurde – bis auf die Kirche… die ist aus Stein und steht noch heute.

  
unheimlich gefährlich hier ;-) @ Wai’anapanapa Black Sand Beach            Lava Tube


ein ungewöhnlicher Fund



Den letzten Nachmittag und Abend verbrachten wir nochmals am Wailae Beach Park. Geschlafen haben wir dann in Kihei bevor wir am nächsten Morgen unser „liebgewonnenes“ Gefährt wieder zurückbrachten und nach Kauai weiterflogen.

 

Alle Maui-Fotos findet man hier.




Und zum Schluss noch dies:

In einem Hotel, an der Reception, in einem Gebiet, das mehrmals von Tsunamis vollständig zerstört wurde, hing dieses Schild:

       

                             :-)
Mahalo Hawai'i - ein neues "Kapitel" beginnt...
Freitag, 16. September 2011 - 15:32


        


Was für die einen den richtigen Zeitpunkt für die Abreise war, war für die anderen etwas zu früh....

Kaum zu glauben, dass die fast 6 Wochen nun tatsächlich vorbei sind. Und die Tatsache, dass wir hier vermutlich nie mehr hinreisen werden (ausser eines unserer Kids macht irgendwann den IronMan Hawaii ;-), macht den Abschied auch nicht einfacher...

Also verlassen wir etwas wehmütig aber mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken die Inselgruppe und deren freundliche, fröhliche Bewohner. 

Mahalo!!




zum Abschluss noch dies:


Feierlichkeiten Januar 2009, Parade der Bundesstaaten – und Barack und Michelle Obama machen diese Geste beim Vorbeimarsch der hawaiianischen Delegation.... Es ist der Gruss der hawaiianischenn Surfer.... "hang loose"

 
Waikiki, Honolulu, Feueralarm und die letzten Tag im Aloha-State
Freitag, 16. September 2011 - 15:31

Wir fühlten uns von dem regen Treiben hier in Waikiki fast ein bisschen überrollt. Gar nicht so einfach, sich nach dem ruhigen Kauai wieder an die Stadt mit all ihrem Lärm (Autos, Sirenen, etc.) und den vielen Menschen zu gewöhnen.

In Waikiki reihen sich Hochhäuser, Autos und die japanischen Touristen an Strand, Restaurants und Shoppingcentern. Aber an der Strandpromenade brennen statt herkömmlichen Lampen Fackeln, es finden täglich Free Hula Shows statt und jeden Freitagabend wird der Sonnenuntergang mit einem Feuerwerk gefeiert. Das „Aloha“-Gefühl wird einem fast aufgezwungen.

        
am morgen ist es noch ruhig @ Waikiki Beach                           Waikiki Lagoon @ Hilton Hotel (sie wurde vor kurzem für 14 Mio. renoviert)


   
jeden Abend Hula-Show

 
auch die Bräute stehen Schlange für die Fotos vor der perfekten Kulisse




   
mal wieder mir zwei @ Waikiki




HONOLULU
 
Etwas Kultur bzw. Geschichte wollten wir uns nicht vorenthalten - auch wenn die Kinder zuerst grundsätzlich sehr dagegen waren... ;-) Also gingen wir los ins "alte" Honolulu...
Besonders eindrücklich (mehr die ganzen Geschichten rund um den König als der Palast selber) fanden wir den Iolani-Palace. Der Palast wurde von König Kalakaua im Jahr 1879 errichtet. Es ist übrigens der einzige Königspalast in den USA und ist für europäische Verhältnisse recht klein geraten. König Kalakaua regierte dannzumal nur noch über rund 40‘000 Menschen. 100 Jahre zuvor lebten hier noch bis zu einer halben Million Menschen. Die Engländer und Amerikaner schleppten Grippe, Masern und andere Krankheiten ein. Die Inselbewohner hatten keinerlei Abwehrkräfte gegen diese Krankheiten und starben zu Tausenden…

Kalakaua muss ein sehr aufgeschlossener, unternehmungslustiger König gewesen sein. Er segelte einmal um die Erde (übrigens als erster Herrscher seiner Zeit) und hat auf seinen Reisen sehr viele Menschen kennengelernt.  In New York besuchte er Thomas Alva Edison und ließ anschliessend als einer der ersten seinen Palast mit Telefon und Glühbirnen ausstatten  (Lichtschalter gab es erst später – aber wofür hat man ja seine Bediensteten J) Er war volksnah und entsprechend beliebt. Er hatte oft Gäste zum Essen und es fanden Volksfeste, Hulatänze etc. auf dem Grundstück des Palastes statt. Im Übrigen hat er sehr gerne musiziert und die hawaiianische Landeshymne stammt von ihm.

Seine Schwester Lili'uokalani hat sich als letzte Regentin nach dem Tode des Königs im Jahr 1891 wieder verstärkt für die Rechte der Einheimischen eingesetzt. Sie wollte auch eine neue Verfassung durchbringen. Allerdings waren die „Ananas-„ und „Zuckerrohr“-Barone (z.Bsp. Herr Dole) nicht ganz ihrer Meinung und haben es geschafft, dass die Königin 1893 vom US-Militär im Palast inhaftiert und die Monarchie abgeschafft wurde. (wofür sich Bill Clinton 100 Jahre danach schriftlich entschuldigt hat..)



Im Palast gibt es fast keine originale Möbel mehr. Die meisten der spärlichen Möbel, die da sind, sind Imitate – Nachbildungen der Möbel, die auf Fotos zu sehen sind.  Nach dem Sturz der Monarchie wurde alles auf verschiedenen Auktionen versteigert. Heute wird nach den Sachen gefahndet und möglichst alles wieder zurückgekauft.
http://www.iolanipalace.org/





Hier steht übrigens auch die Statue des Königs Kamehameha I – diejenige die nicht im Meer gelandet ist.. (siehe Blog-Eintrag Big Island)






FEUERALARM
Während unseres Aufenthaltes im Hotel wurde wie Tags zuvor angekündigt, der Feueralarm geprüft. Irgendwann kam dann tatsächlich eine Durchsage direkt durch einen Lautsprecher ins Zimmer, dass es jetzt dann losgeht... Und dann passierte ganz lange nichts...

Ich: "mmmhh - gaht aber lang bis da dä Alarm losgaht?" 
d'Fätzehaar: "ja diä müend doch zerscht s'Huus aazünde"

"zurück zum Start"
Sonntag, 11. September 2011 - 12:31

Kauai verlassen wir wirklich sehr ungern. Der "Abschied" fällt uns etwas schwerer, als bei den anderen Inseln. Gerne hätten wir noch ein paar Tage mehr hier verbracht.
Aber der Flug ist gebucht und morgen fliegen wir also zurück nach Honolulu. Nach ein paar Tagen Waikiki gehts dann auch schon zurück nach Los Angeles wo wir auch noch ein paar Tage verbringen werden.

Argentinien wird dann ab Mitte bzw. Ende September unsere nächste Destination sein. Darauf freuen wir uns auch sehr!


In den nächsten Tagen werden wir nur sporadisch Internetzugang haben - also vermutlich wieder keine News die nächsten Tage.


Reiseberichte aller Hawaii-Inseln schreiben wir dann in Argentinien - Fotos findet man hier



 
                                 Aloha & Mahalo!
Lu'au und warum die Banane krumm ist...
Sonntag, 11. September 2011 - 12:30

Schon seit wir auf den Inseln hier sind, wollen wir einen Lu'au besuchen. Hier in Kauai hat's nun doch noch geklappt... Wir besuchten den Lu'au Kalamaku, der auf einer historischen Plantation stattfindet.

Für die Menschen Hawaiis ist der Lu'au eine Art, verschiedenerlei Anlässe, wie zum Beispiel Geburtstage, eine reiche Ernte, einen Schulabschluss, etc. zu feiern. Es ist ein traditionell hawaiianisches Festessen mit kulturellen Aktivitäten, Gesängen und Musik - ein Fest des Lebens. Ein Luau kann zu Hause oder in einem Park stattfinden. 

Es werden verschiedene Zeremonien aufgeführt, wie zum Beispiel die traditionelle Imu Zeremonie, in der das Schwein aus dem Untergrundofen, wo es für das anschließende Essen gegart wurde, herausgeholt wird. Zur Unterhaltung werden verschiede Inselbräuche demonstriert, wie zum Beispiel die Anfertigung eines Blumenkranzes, wie man den Hula tanzt, das Fischen mit Netzen, die königliche Hofprozession und viele andere. In der anschließenden Show werden traditionelle Tänze aufgeführt.

Das Essen war köstlich, die Drinks gratis ;-), unsere Laune fantastisch ;-) und die anschliessende Show sehr beeindruckend.

  
d'Fätzehaar übt den Hula-Tanz 
(wer erinnert sich an die Schwester in Dirty Dancing? Genauso war das...  ;-)




 
hier wird das Schwein aus der Erde geholt...

    
ein feuriges Finale                                                                    Tänze/Theater




Und jetzt noch die Beantwortung der überaus wichtigen Frage: "Warum ist die Banane krumm?"

Also - der Blütenstand der Banane ist sehr gross und vorallem schwer und hängt sozusagen von oben nach unten (irgendwie logisch, nicht wahr? ;-) am Baum.
Wenn sich dann aus den Blüten die Früchte zu bilden beginnen, sind die kleinen Bananen eigentlich noch ganz gerade und hängen nach unten. Je grösser sie werden, je mehr wachsen sie in Richtung Sonne - werden also krumm... So einfach ist das :-)

      

     

Warum wir das erklären? Hier im Garten unseres Hauses stehen Bananenbäume. Seit uns der Vermieter gesagt hat, dass er die Bananen möglicherweise bald ernten und uns geben wird, ist das ein Thema bei uns... Die Bananen allerdings hängen noch immer unreif am Baum... Dafür haben wir jeden Tag eine Avocado aus dem Garten ernten können.


http://de.wikipedia.org/wiki/Bananen
absolutes Highlight - der Helikopterflug!
Freitag, 9. September 2011 - 06:27

Einfach umwerfend!

50 Minuten lang sind wir über die Insel geflogen. Über 2/3 der Insel ist nicht bewohnt und nur aus der Luft zu sehen. Auf Kauai lohnt sich ein Flug also ganz besonders.

Und jetzt weiss man auch, warum ausgerechnet diese Insel ausgesucht wurde um "Jurassic Park" zu drehen - man könnte wirklich meinen, dass hier in den weitläufigen Wälder noch irgendwo Dinosaurierer herumlaufen könnten....


   
ready to start



  
Waimea Canyon

 
Na Pali Coast


    
Na Pali Coast

 
Nordküste

   
                                                                                                                                "Jurassic Park" Falls


Nassester Punkt der Erde....


 

Gut - wir haben nicht aus dem Mund geschäumt, haben keinen Blödsinn geblabbert (wie im Reiseführer angekündigt ;-) - aber der Flug war der absolute Wahnsinn!

Unsere Tage hier sind gezählt...
Freitag, 9. September 2011 - 06:24

Nur noch 3 Tage hier in Kauai... :-( 
Wahnsinn wie schnell die Tage vergehen...


Wir haben in den letzten Tage wieder vieles unternommen (STRESS!!  ;-)

Hier in der Nähe gibt es an der wilden Küste einen schönen Trail. Hier wird einmal mehr klar, welche Wucht das Meer hier hat - die ganze Küste hier ist wie "angefressen" und die Wellen arbeiten weiter... An gewissen Stellen erinnert die Küste an "Swiss Cheese"- überall Löcher... Und die Gischt an die Küste donnernden Wellen erreicht bestimmt über 6 m.
Offenbar soll an dieser Küste auch Teile von "Pirates of the caribeen" gedreht worden sein - wo genau wissen wir aber nicht...

      
Walking @ Kawailoa Bay

    
                                                                                                                   Aloha!


Und weil es so schön war an der Nord Küste sind wir nochmals dahin gefahren. Am Ke'e Beach (hier ist auch die Strasse fertig) haben wir noch einen kurzen aber recht anspruchsvollen Walk (Teil des Kalalau Trail) gemacht. Es war sehr steil, steinig und an einigen Stellen sumpfig. Unterwegs konnten wir einen ersten Blick auf die Na Pali Coast ergattern. Das Schwitzen hat sich definitiv gelohnt!!

Das anschliessende Schnorcheln am Ke'e Beach war auch einzigartig. Sehr gute Sicht, ruhiges Wasser... Die Kinder konnten auch mal wieder richtig 'raus ans Riff...


   
Beach Overview  @ Kalalau Trail                                                             Na Pali Coast @ Kalalau Trail




ja - offenbar gibts hier an der Nord Küste öfters Hochwasser (oder Tsunamis?) - die Häuser hier sind fast alle so wie dieses hier gebaut... schön umständlich wenn man die Einkäufe zuerst 2 "Stockwerke" hochtragen muss ;-)
Toast Hawaii
Freitag, 9. September 2011 - 06:24

Auf die von einem Leser an uns gestellte Frage, warum der Toast Hawaii eigentlichToast Hawaii heisst, wissen wir auch keine verbindliche Antwort ;-)
Hier gibt es ihn nämlich nicht - diesen Toast Hawaii...

Wir können nur vermuten, dass das mit der Ananas zusammenhängen muss. Ananas wird hier (bzw. auf Oahu) von dem Unternehmen "Dole" in grossem Stil angebaut und exportiert.

Oder kann jemand von Euch weitere sachdienliche Hinweise geben?

s'Deluigis schwärmen für Kauai und die Geschichte, wie die Strassensängerin zu Geld kam...
Freitag, 9. September 2011 - 06:23

Kauai (spricht man übrigens "Koa i" aus) ist einfach wunderschön!
Hier ist es, wo Elvis seine Hawaii Filme gedreht hat, wo "Jurassic Park" eine passende Kulisse bekommen hat, hier ist das "Hawaii", wie man es sich als vorstellt, wenn man die Inseln noch nie bereist hat.

Kaum vorstellbar, dass am 11. September 1992 der Hurrican Iniki so ziemlich alles verwüstet hat... Es soll ja kein Blatt mehr an den Bäumen gewesen sein (erzählte uns ein Strassenmusiker und erwähnte ganz nebenbei, dass er jetzt einen weiteren Sturm erwarte - das Wetter sei ungewöhnlich sonnig für diese Jahreszeit) Im Moment gibt es aber dafür keine "Ankündigungen".

Wir geniessen das wunderschöne Haus in Koloa und haben schon einiges der Insel gesehen. Kauai ist ja die älteste Insel der Gruppe und das sieht man auch.
Überall ist es grün und die Erosion hat ihre fantastischen Spuren hinterlassen.
Insbesondere der Waimea Canyon, Kalelau Valley und die gesamte Na Pali Küste sind atemberaubende Beispiele dafür.


Waimea Canyon


Kalelau Valley



Die Männer haben im Kalelau Valley noch kurz einen 2 Meilen Trail hingelegt.
Und sie haben hier gottseidank kein Wildschwein angetroffen ;-) Etwas mulmig wurde es uns nämlich schon, als wir bei der Fahrt hinauf in den Canyon ein solches Riesenschweindl über die Strasse haben rennen sehen...

 

Und die Frauen?
Die haben Fotos gemacht!
    
was am Anfang noch ganz "schnusig" war...

  
..wurde schnell langweilig ;-)

  




Übrigens ist hier die Erde rot - wie in grossen Teilen Australien.

Und für die Leser, die nicht wissen warum die Erde rot ist: die Erde hier enthält viel Eisenoxid. Also man könnte sagen, dass die Erde rostet. Und durch die höheren Temparaturen bei der Bodenbildung und die besondere Vegetation fällt die Rotfärbung noch besonders stark auf... Übrigens gibt es hier T-Shirts zu kaufen, die mit genau dieser roten Erde eingefärbt wurden - hiergenannte "Dirt Shirts"

 
Und hier entsteht wohl ein neuer Canyon


Natürlich haben wir auch schon einige Stunden an den hier sehr häufigen und vorallem schönen Strände mit Schwimmen und Schnorcheln verbracht.
Auf den anderen Inseln gab es wilde Ziegen, Pfaue oder "importierte" Frösche (die die ganze Nacht "schreien") - hier gibt es Hühner und Hähne überall. Auf Parkplätzen, auf den Strassen, im Wald, vor unserem Haus... An einen gemütlichen Lunch am Strand ist hier nicht zu denken. Kaum packt man seine Leckereien aus, sind die Viecher überall...
 
 

 
Po'ipu Beach

      
Beach @ North Shore (Pali Ke Kua Hideaways)



Höhlenbewohner?



Und jetzt noch die Geschichte, wie die Strassenmusikantin zu Geld kam:
In Hanapepe, ein kleines Dorf im Westen von Kauai, "schlafen die Hunde auf der Strasse ein" (Aussage unserer "goldigen" Vermieterin). Nur Freitagabends erwacht das Dorf. Allwöchentlich findet hier eine "Art Night" statt. Die Kunstgalerien und Shops hier im Dorf haben "Open house". Es wird Wein, Cookies, Getränke angeboten. Auf den Strassen geben Musiker und Bands ihr Bestes. Ein buntes Treiben, viele verschiedene Gerüche und viele Menschen.
Unter den Musikern auch eine sympatische, ältere Frau, die im ganzen Durcheinander sehr unscheinbar ihre Songs vortrug. D'Fätzehaar war aber ganz fasziniert. Also ging Fätzehaar hin und die Dame sprach d'Fätzehaar auch gleich an. Nachdem die Dame einige hier vermutlich bekannte Kinderlieder für d'Fätzehaar vorgetragen hat und d'Fätzehaar die Songs alle nicht kannte (klaro ;-) streckte die Dame Fätzehaar das Mikrofon hin mit der Bitte, sie solle doch mal etwas singen... Diese Gelegenheit liess sie sich nicht entgehen und sang. Als der Bub das bemerkte, stiess er auch gleich dazu und die beiden sangen zusammen mit all ihrem Können. Unter den Liedern auch "Hallelujah" in der Version von Jon Bon Jovi ;-) und Lieder, die die beiden aus ihrem Englisch Kurs kennen.
Und plötzlich kamen die Leute und füllten die bisher noch fast leere Geldsammelbox ;-)

   
"Art night" @ Hanapepe


John Bon Jovi's Hallelujah:
http://www.youtube.com/watch?v=34nrWcUglVg
"biggest surf in decade" und was wir gerade tun...
Sonntag, 4. September 2011 - 12:14

An den Südküsten aller Hawaii-Inseln gab es in den letzten Tagen die höchsten Wellen der Decade. 3 - 4,5m hohe Wellen schlugen hier auf's Ufer und machten sogar Küstenstrassen unsicher. Der Taxifahrer, der uns vom Camper-Vermieter an den Flughafen brachte, meinte, dass in den letzten Tagen in ganz Hawaii wohl kein Surfer rechtzeitig bei der Arbeit erschien... ;-) Solche Wellen gäbe es an den Südküsten nicht mal in den Wintermonaten...
Hier die Meldung von Hawaii-News und ein Link zu Fotos der Riesenwellen:

http://www.hawaiinewsnow.com/story/15352528/high-surf-advisory-issued-for-south-shores

http://www.hawaiinewsnow.com/slideshow?widgetid=35601


Nun ja - s'Deluigis (insbesondere einer :-) hatten Riesenspass in den Wellen. Wagemutig hat sich "Joe" in die 2-mannhohen Wellen gestürzt. Die Wucht einer solchen Welle ist unvorstellbar.

Nur leider wurde der Spass durch eine dieser Riesenwellen getrübt. Diese Welle hat den gesamten Sandstrand überflutet und damit auch unseren Rucksack mit der Digitalkamera :-( Die Kamera ist hinüber - wir hoffen jetzt, dass wenigstens der Chip die Welle überlebt hat und wir die ganzen schönen Fotos von Maui irgendwie auf unseren Laptop bringen. Wir fragen wohl mal in einem Fachgeschäft, ob sie uns da helfen können... Wenigstens hat jetzt die "Reservekamera" auch bei "Joe" ihre Daseinsberechtigung ;-)

Sobald wir etwas Zeit finden werden wir euch von unserer Maui-Reise erzählen.

Uns geht es aber sehr gut.
Wir haben unseren VW-Camper (Jg. 89 / 280'000km), die kalten Duschen am Strand, das "wilde" Campieren, das Spaghettikochen auf 3000m.ü.M., nächtliches Gewecktwerden von der Polizei in Maui gegen einen roten Superflitzer und ein wunderschönes Haus mit riesigem Lanai (überdeckter Sitzplatz) und einer wundervollen Vermieterin in Kauai ausgetauscht...
Die ersten zwei Tage auf Kauai haben wir mit "Hausgeniessen", lernen mit dem "Bueb" und Strandleben verbracht. Morgen findet hier im Dorf ein Marathonlauf statt. Falls wir hier "raus" kommen werden wir in den Waimea Canyon fahren.



Ja und hier noch etwas "Folklore". IZ Israel Kamakawiwo'ole ist hier im Aloha-State sowas wie ein Superstar - auch wenn er schon vor rund 13 Jahren gestorben ist. Dieser Song ist der "Garteninsel" Kauai gewidmet:
http://www.youtube.com/watch?v=evzfGbFTr0Q&feature=artist

Sein bekanntester Titel ist wohl seine Interpretation von "somewhere over the rainbow":
http://www.youtube.com/watch?v=V1bFr2SWP1I&feature=share
Wunderschön berührend....

(und - die Werbung am Anfang müsst' ihr leider durchstehen... also "dranbleiben")
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